Convenience-Standorte wie Kioske, Tankstellen-Shops und Nahversorger arbeiten mit kompakten Sortimenten, die auf hohe Frequenz, kurze Verweildauer und Impulskauf ausgelegt sind. Dieser Beitrag gliedert die typischen Kategorien und fasst Hinweise zum Sortimentsaufbau zusammen.
Klassische Kategorien
- Tabakwaren: Zigaretten, Tabak, Filter — meist umsatzstärkste Einzelkategorie.
- Getränke: Mineralwasser, Limonaden, Energy-Drinks, Kaffee-Heiß- und -Kaltgetränke.
- Süßwaren: Schokolade, Bonbons, Gummibärchen, Riegel — sowohl deutsche Klassiker als auch internationale Importe.
- Salzige Snacks: Chips, Tortilla-Chips, Nüsse, Cracker.
- Backwaren: einzeln verpackte Croissants, Muffins, Sandwiches, Brötchen.
Wachstumssegmente
- Functional Drinks: Prime, Ghost, Bang neben den etablierten Marken Red Bull und Monster.
- Internationale Snacks: US-Süßware (Nerds, Reese's), koreanische Instant-Nudeln (Samyang), mexikanische Chips (Takis).
- E-Zigaretten und Liquids: Disposables, Pod-Systeme, Nachfüll-Liquids — vorbehaltlich nationaler Regulierung.
Hinweise für den Sortimentsaufbau
Bei Standortwahl und Sortimentsaufbau spielen Lage (Bahnhof, Schule, Wohnviertel), Kundenstruktur, Frequenz und vorhandene Wettbewerber eine Rolle. Auf Produktebene sind LMIV-Konformität bei Import-Lebensmitteln, TPD-Konformität bei E-Zigaretten und Pfandpflichten bei Einwegverpackungen zentrale Punkte.