Importierte Snacks und Süßwaren bilden im europäischen Convenience-Handel ein etabliertes Segment. Produkte aus den USA, Korea, Japan und Mexiko sind in Kiosken, Tankstellen und Convenience-Stores zunehmend gelistet. Dieser Beitrag fasst Kategorien, Herkunftsländer und Sortimentsaspekte zusammen.
Kategorien im Überblick
Importierte Süßwaren und Snacks werden im Handel meist in folgende Kategorien gegliedert: Hard- und Soft-Candy (z. B. Nerds, Sour Patch Kids), Schokoladenprodukte (z. B. Reese's, Hershey's), salzige Snacks (z. B. Takis, Doritos US-Importe), Instant-Nudeln (z. B. Samyang, Nongshim) und japanische Stick- und Keks-Snacks (z. B. Pocky, Hello Panda).
Herkunftsländer und ihre typischen Produkte
- USA: US-Schokoladenprodukte (Hershey's, Reese's), bunte Candy (Nerds, Warheads, Sour Patch Kids), Frühstücksartikel (Pop-Tarts).
- Korea: Scharfe Instant-Nudeln (Samyang Buldak, Nongshim Shin Ramyun), Reiskracker und K-Beverages.
- Japan: Stick-Süßigkeiten und Keks-Snacks (Pocky, Hello Panda), Reiscracker, Ramen-Varianten.
- Mexiko: Würzige Tortilla-Chips (Takis), saure und scharfe Candy (Lucas, Pulparindo).
Was Händler beachten sollten
Bei der Aufnahme importierter Snacks ins Sortiment relevante Punkte sind: Konformität mit der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011), korrekte deutschsprachige Etikettierung, Pfandpflicht bei Einwegverpackungen mit Getränkeinhalt (in Deutschland), MHD-Lage bei importierten Produkten sowie die Verfügbarkeit über autorisierte Distributoren.